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Meldungsarchiv
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Bahnunglück in Taiwan
02.04.2021. Mit großer Bestürzung haben wir heute Vormittag erfahren, dass sich in Hualien ein schweres Bahnunglück ereignet hat. Dabei haben nach derzeitigem Stand über 50 Menschen ihr Leben verloren, über 100 Verletzte werden derzeit in Krankenhäusern versorgt.

Im Namen unserer Gesellschaft und des Vorstands drücken wir unser tiefes Mitgefühl aus.

Anita Schäfer, MdB
Dr. Marcus Faber, MdB
Dr. Michael Zickerick, Botschafter a.D., ehem. Generaldirektor des Deutschen Instituts Taipei
Caroline Zillessen
Dr. Frank Meerkamp
Walter Hans Schnickmann Drucken...Mehr ...
Die jüngste Entwicklung in den Beziehungen zwischen der EU und China gibt Anlass zu ernster und größter Sorge
Statement 25032021
25.03.2021. Statement der DCG – Freunde Taiwans (zukünftig Deutsch-Taiwanische Gesellschaft) und der Jungen Taiwan Initiative:

"China verhängt Strafmaßnahmen gegen Politiker:innen und Wissenschaftler:innen sowie vier Organisationen aus der EU. Zuvor hatte die EU Sanktionen gegen einzelne Personen verhängt, die mit Menschenrechtsverletzungen gegen die muslimische Minderheit der Uiguren in Verbindung gebracht werden.

Die Maßnahmen Chinas zielen darauf ab, die Meinungsäußerungen frei gewählter Abgeordneter und Wissenschaftler:innen zu sanktionieren. Wir stehen an der Seite aller Personen und Organisationen, die sich für die Einhaltung der Menschenrechte in China einsetzen.

Als Gesellschaft sind wir sehr besorgt über die jüngsten Reaktionen aus Peking auf verschiedenen Ebenen, die alle ein deutliches Handlungsmuster zeigen. Der zunehmend aggressive Tenor entspricht insbesondere nicht dem Geist des gerade erst verabschiedeten EU-China-Investitionsabkommens und droht den politischen Beziehungen der EU und China schweren Schaden zuzufügen.

Heute trifft es Abgeordnete und Institutionen, die sich für die Minderheit der Uiguren einsetzen, morgen kann es Personen und NGOs treffen, die für Hongkong und Taiwan die Stimme erheben. Deshalb müssen wir gemeinsam unsere demokratischen Grundwerte und die Meinungsfreiheit verteidigen.

Die Verfolgung der Demokratiebewegung in Hongkong und damit auch der rechtswidrige Bruch des Sonderstatus von HK zeigt in aller Deutlichkeit, dass China glaubt die Macht zu haben, sich in seiner neuen Großmachtrolle über Grundsätze der internationalen Politik einfach hinwegsetzen zu können.

Diese gefährliche und aggressive Politik Chinas droht sich als Nächstes auch gegen Taiwan zu richten. Seit geraumer Zeit versucht China Taiwan auf vielfältige Weise unter Druck zu setzen und seinen internationalen Spielraum immer weiter einzuschränken. Wir rufen als Freunde Taiwans die EU, Deutschland und die internationale Gemeinschaft dazu auf, dieser Politik Widerstand entgegen zu setzen. Eine Allianz der demokratischen Staaten (NATO, Europa, Australien, Neuseeland und Japans sowie auch anderer asiatischer Staaten) sollte gemeinsam ein Zeichen der Solidarität mit dem bedrohten Taiwan und seinen Menschen setzen."
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Deutsch-Taiwanische Gesellschaft – Mitgliederversammlung beschließt Namensänderung
Mitgliederversammlung Namensänderung 2020
01.10.2020. Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V. wurde 1957 gegründet. Die Namenswahl war den besonderen historischen Umständen jener Zeit geschuldet. 2003 hat die Gesellschaft ihren Namen an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst und durch den Zusatz “Freunde Taiwans” ihre Position verdeutlicht.

Namen sind mehr als „Schall und Rauch“ – Namen haben eine Geschichte und eine Symbolkraft. Es gilt also in diesen Tagen mehr denn je, die Sichtbarkeit Taiwans hervorzuheben und für die deutsch-taiwanischen Beziehungen einzutreten.

Hinter der gestern beschlossenen Namensänderung steht ein längerer Prozess. Wir haben in den letzten Jahren intensiv über eine Änderung des Namens unserer Gesellschaft diskutiert. Die Gesellschaft ist parteipolitisch neutral und auch die Namenswahl stellt keine parteipolitische Positionierung der Gesellschaft dar.
Es gibt eine Reihe von Gründen, die für eine Namensänderung sprechen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich eine taiwanische Identität herausgebildet – das zeigen auch konstant Umfragen und Untersuchungen der letzten Jahre. Unsere Gesellschaft kann mit einer Namensänderung diese gesellschaftlichen Veränderungen abbilden. Taiwan braucht eine starke Stimme der Unterstützung. Die Namensänderung ist ein Bekenntnis „schwarz auf weiß“ und die Anerkennung der zivilgesellschaftlichen und demokratischen Erfolge der letzten 30 Jahre und ein Zeichen gegen die internationale Diskriminierung Taiwans. Unsere Gesellschaft will Konstanz in den freundschaftlichen Beziehungen, aber Wandel und Klarheit in unserer organisatorischen Ausrichtung demonstrieren sowie die Dynamik der geopolitischen und gesellschaftlichen Veränderungen im Blick halten.

In Zeiten, in denen die Bezeichnung Taiwan durch Druck von außen an Sichtbarkeit zu verlieren droht, zeigen wir, dass wir uns dem entgegenstellen.

Der Antrag auf Namensänderung erhielt eine deutliche Mehrheit von 90,8% der Stimmen. Damit wurde auch die 2/3-Mehrheit für eine Satzungsänderung erreicht. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 76%. Drucken...Mehr ...
Eindringen chinesischer Kampfflugzeuge in den taiwanischen Luftraum
10.09.2020. Anita Schäfer, MdB und Marcus Faber, MdB erklären im Namen der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft – Freunde Taiwans:
Als Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V. - Freunde Taiwans teilen wir die große Sorge der taiwanischen Regierung angesichts des nun zwei Tage andauernden massiven Eindringens chinesischer Kampfflugzeuge in den taiwanischen Luftraum. Dies und die umfassenden Militärübungen in der unmittelbaren Nähe Taiwans stellen eine neue Eskalationsstufe der aggressiven Provokationen der Volksrepublik dar. Derartige Manöver erhöhen das Risiko eines militärischen Konfliktes und stellen eine enorme Herausforderung für die Sicherheit in der Region dar. Wir als Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V. - Freunde Taiwans verurteilen daher das Vorgehen der Volksrepublik scharf und mahnen eine Abkehr von dieser schädlichen Politik der Aggression an. Drucken...Mehr ...
Appell an Außenminister Maas
Brief Außenminister
30.07.2020. Die Entwicklungen in Hongkong haben seit der Einführung des neuen Sicherheitsgesetzes eine Dynamik gewonnen, die die freiheitlichen Demokratien dieser Welt nicht länger ignorieren können. Leidtragende sind die Bürger Hongkongs, aber auch deutsche Staatsbürger, die sich dort aufhalten, möglicherweise auch Personen im Ausland, die sich kritisch äußern und engagieren. Sie alle werden von dem allumfassenden Machtanspruch Pekings bedroht.

Anita Schäfer, MdB und Dr. Marcus Faber, MdB haben sich für die DCG – Freunde Taiwans und die Junge Taiwan Initiative an Außenminister Heiko Maas gewendet. Es ist der Anspruch Deutschlands und der EU, sich für eine regelbasierte Welt und die Bewahrung und Verteidigung demokratischer Rechte und Freiheiten einzusetzen.

Es ist erforderlich, dass das bestehende Auslieferungsabkommen mit der Volksrepublik neu bewertet und ausgesetzt wird. Großbritannien geht hier mit gutem Beispiel voran. Eine Auslieferung nach Hongkong stellt für die Betroffenen eine große Gefahr dar. Dementsprechend muss auch eine angepasste Asyl- und Visapolitik für politische Flüchtlinge aus Hongkong vorgelegt werden.

Hongkong ist das Beispiel einer Eskalationsspirale, die sich in den letzten Jahren und Monaten fortgesetzt hat. Wir sind ebenfalls besorgt über die inakzeptablen Äußerungen der Kommunistischen Partei Chinas, eine Eingliederung Taiwans mit militärischer Gewalt nicht mehr auszuschließen. Dazu zählen auch vermehrt Provokationen etwa in Form von Eindringen in den Luftraum Taiwans bzw. in der Taiwanstraße.

Wir begrüßen als Freunde Taiwans, dass der deutsche Außenminister Reaktionen auf das Sicherheitsgesetz angekündigt hat. Er nannte als geplante Maßnahmen die vereinfachte Einreise für Hongkong-Chinesen, einen Exportstopp für bestimmte Rüstungsgüter, Stipendienprogramme für durch das Gesetz bedrohte Wissenschaftler, Künstler oder Journalisten sowie ein Ende des Auslieferungsabkommens mit Hongkong. Drucken...Mehr ...
Recent developments in Hong Kong
05.06.2020. The recent developments in Hong Kong are being followed with great concern by the German-Chinese Association – Friends of Taiwan.

The principle „one country, two systems“, established in the Chinese-British Declaration in 1984, is bound to fail, if China should implement the new Hong Kong Security Act.
When the United Kingdom returned Hong Kong, the People’s Republic of China had committed itself to granting wide-ranging autonomy to the Special Administrative Region until 2047. This includes, among others, freedom of speech, freedom of press as well as the freedom of assembly and association.

In contrary to this agreement, Chinese security forces are now to exercise authority instead of the Hong Kong Police. The content of the proposed law is vague, giving leeway for the Chinese government and security agencies to act arbitrarily. However, the measures are not only posing a threat to the citizens of Hong Kong, but also for foreign nationals residing.

We are demanding that the rights that were granted to Hong Kong are respected – without restrictions. We are encouraging the German government to continue to express its positions distinctly and to use the planned EU-China Human Rights Dialogue in order to support human and civil rights and the rule of law. The German government should promote a common, strong EU position.

Once again, this example shows very clearly that for Taiwan the principle of „one country, two systems“ – as propagated by the People’s Republic of China – is no option. Dispensing the term „peacefulness“, which was generally used in the context of reunification, in a speech given by the People’s Republic Prime Minister Li a few days ago is a further step towards an escalation. This, too, should serve as a wakening call for the international community.
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Taipeh Vertretung
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Deutschlandweit Gastfamilien für Austauschschüler aus Taiwan gesucht!
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Taiwan in Bewegung - Publikation der DCG
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