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Bahnunglück in Taiwan
02.04.2021. Mit großer Bestürzung haben wir heute Vormittag erfahren, dass sich in Hualien ein schweres Bahnunglück ereignet hat. Dabei haben nach derzeitigem Stand über 50 Menschen ihr Leben verloren, über 100 Verletzte werden derzeit in Krankenhäusern versorgt.

Im Namen unserer Gesellschaft und des Vorstands drücken wir unser tiefes Mitgefühl aus.

Anita Schäfer, MdB
Dr. Marcus Faber, MdB
Dr. Michael Zickerick, Botschafter a.D., ehem. Generaldirektor des Deutschen Instituts Taipei
Caroline Zillessen
Dr. Frank Meerkamp
Walter Hans Schnickmann Drucken...Mehr ...
Die jüngste Entwicklung in den Beziehungen zwischen der EU und China gibt Anlass zu ernster und größter Sorge
Statement 25032021
25.03.2021. Statement der DCG – Freunde Taiwans (zukünftig Deutsch-Taiwanische Gesellschaft) und der Jungen Taiwan Initiative:

"China verhängt Strafmaßnahmen gegen Politiker:innen und Wissenschaftler:innen sowie vier Organisationen aus der EU. Zuvor hatte die EU Sanktionen gegen einzelne Personen verhängt, die mit Menschenrechtsverletzungen gegen die muslimische Minderheit der Uiguren in Verbindung gebracht werden.

Die Maßnahmen Chinas zielen darauf ab, die Meinungsäußerungen frei gewählter Abgeordneter und Wissenschaftler:innen zu sanktionieren. Wir stehen an der Seite aller Personen und Organisationen, die sich für die Einhaltung der Menschenrechte in China einsetzen.

Als Gesellschaft sind wir sehr besorgt über die jüngsten Reaktionen aus Peking auf verschiedenen Ebenen, die alle ein deutliches Handlungsmuster zeigen. Der zunehmend aggressive Tenor entspricht insbesondere nicht dem Geist des gerade erst verabschiedeten EU-China-Investitionsabkommens und droht den politischen Beziehungen der EU und China schweren Schaden zuzufügen.

Heute trifft es Abgeordnete und Institutionen, die sich für die Minderheit der Uiguren einsetzen, morgen kann es Personen und NGOs treffen, die für Hongkong und Taiwan die Stimme erheben. Deshalb müssen wir gemeinsam unsere demokratischen Grundwerte und die Meinungsfreiheit verteidigen.

Die Verfolgung der Demokratiebewegung in Hongkong und damit auch der rechtswidrige Bruch des Sonderstatus von HK zeigt in aller Deutlichkeit, dass China glaubt die Macht zu haben, sich in seiner neuen Großmachtrolle über Grundsätze der internationalen Politik einfach hinwegsetzen zu können.

Diese gefährliche und aggressive Politik Chinas droht sich als Nächstes auch gegen Taiwan zu richten. Seit geraumer Zeit versucht China Taiwan auf vielfältige Weise unter Druck zu setzen und seinen internationalen Spielraum immer weiter einzuschränken. Wir rufen als Freunde Taiwans die EU, Deutschland und die internationale Gemeinschaft dazu auf, dieser Politik Widerstand entgegen zu setzen. Eine Allianz der demokratischen Staaten (NATO, Europa, Australien, Neuseeland und Japans sowie auch anderer asiatischer Staaten) sollte gemeinsam ein Zeichen der Solidarität mit dem bedrohten Taiwan und seinen Menschen setzen."
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Deutsch-Taiwanische Gesellschaft – Mitgliederversammlung beschließt Namensänderung
Mitgliederversammlung Namensänderung 2020
01.10.2020. Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V. wurde 1957 gegründet. Die Namenswahl war den besonderen historischen Umständen jener Zeit geschuldet. 2003 hat die Gesellschaft ihren Namen an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst und durch den Zusatz “Freunde Taiwans” ihre Position verdeutlicht.

Namen sind mehr als „Schall und Rauch“ – Namen haben eine Geschichte und eine Symbolkraft. Es gilt also in diesen Tagen mehr denn je, die Sichtbarkeit Taiwans hervorzuheben und für die deutsch-taiwanischen Beziehungen einzutreten.

Hinter der gestern beschlossenen Namensänderung steht ein längerer Prozess. Wir haben in den letzten Jahren intensiv über eine Änderung des Namens unserer Gesellschaft diskutiert. Die Gesellschaft ist parteipolitisch neutral und auch die Namenswahl stellt keine parteipolitische Positionierung der Gesellschaft dar.
Es gibt eine Reihe von Gründen, die für eine Namensänderung sprechen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich eine taiwanische Identität herausgebildet – das zeigen auch konstant Umfragen und Untersuchungen der letzten Jahre. Unsere Gesellschaft kann mit einer Namensänderung diese gesellschaftlichen Veränderungen abbilden. Taiwan braucht eine starke Stimme der Unterstützung. Die Namensänderung ist ein Bekenntnis „schwarz auf weiß“ und die Anerkennung der zivilgesellschaftlichen und demokratischen Erfolge der letzten 30 Jahre und ein Zeichen gegen die internationale Diskriminierung Taiwans. Unsere Gesellschaft will Konstanz in den freundschaftlichen Beziehungen, aber Wandel und Klarheit in unserer organisatorischen Ausrichtung demonstrieren sowie die Dynamik der geopolitischen und gesellschaftlichen Veränderungen im Blick halten.

In Zeiten, in denen die Bezeichnung Taiwan durch Druck von außen an Sichtbarkeit zu verlieren droht, zeigen wir, dass wir uns dem entgegenstellen.

Der Antrag auf Namensänderung erhielt eine deutliche Mehrheit von 90,8% der Stimmen. Damit wurde auch die 2/3-Mehrheit für eine Satzungsänderung erreicht. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 76%. Drucken...Mehr ...
Eindringen chinesischer Kampfflugzeuge in den taiwanischen Luftraum
10.09.2020. Anita Schäfer, MdB und Marcus Faber, MdB erklären im Namen der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft – Freunde Taiwans:
Als Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V. - Freunde Taiwans teilen wir die große Sorge der taiwanischen Regierung angesichts des nun zwei Tage andauernden massiven Eindringens chinesischer Kampfflugzeuge in den taiwanischen Luftraum. Dies und die umfassenden Militärübungen in der unmittelbaren Nähe Taiwans stellen eine neue Eskalationsstufe der aggressiven Provokationen der Volksrepublik dar. Derartige Manöver erhöhen das Risiko eines militärischen Konfliktes und stellen eine enorme Herausforderung für die Sicherheit in der Region dar. Wir als Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V. - Freunde Taiwans verurteilen daher das Vorgehen der Volksrepublik scharf und mahnen eine Abkehr von dieser schädlichen Politik der Aggression an. Drucken...Mehr ...
Appell an Außenminister Maas
Brief Außenminister
30.07.2020. Die Entwicklungen in Hongkong haben seit der Einführung des neuen Sicherheitsgesetzes eine Dynamik gewonnen, die die freiheitlichen Demokratien dieser Welt nicht länger ignorieren können. Leidtragende sind die Bürger Hongkongs, aber auch deutsche Staatsbürger, die sich dort aufhalten, möglicherweise auch Personen im Ausland, die sich kritisch äußern und engagieren. Sie alle werden von dem allumfassenden Machtanspruch Pekings bedroht.

Anita Schäfer, MdB und Dr. Marcus Faber, MdB haben sich für die DCG – Freunde Taiwans und die Junge Taiwan Initiative an Außenminister Heiko Maas gewendet. Es ist der Anspruch Deutschlands und der EU, sich für eine regelbasierte Welt und die Bewahrung und Verteidigung demokratischer Rechte und Freiheiten einzusetzen.

Es ist erforderlich, dass das bestehende Auslieferungsabkommen mit der Volksrepublik neu bewertet und ausgesetzt wird. Großbritannien geht hier mit gutem Beispiel voran. Eine Auslieferung nach Hongkong stellt für die Betroffenen eine große Gefahr dar. Dementsprechend muss auch eine angepasste Asyl- und Visapolitik für politische Flüchtlinge aus Hongkong vorgelegt werden.

Hongkong ist das Beispiel einer Eskalationsspirale, die sich in den letzten Jahren und Monaten fortgesetzt hat. Wir sind ebenfalls besorgt über die inakzeptablen Äußerungen der Kommunistischen Partei Chinas, eine Eingliederung Taiwans mit militärischer Gewalt nicht mehr auszuschließen. Dazu zählen auch vermehrt Provokationen etwa in Form von Eindringen in den Luftraum Taiwans bzw. in der Taiwanstraße.

Wir begrüßen als Freunde Taiwans, dass der deutsche Außenminister Reaktionen auf das Sicherheitsgesetz angekündigt hat. Er nannte als geplante Maßnahmen die vereinfachte Einreise für Hongkong-Chinesen, einen Exportstopp für bestimmte Rüstungsgüter, Stipendienprogramme für durch das Gesetz bedrohte Wissenschaftler, Künstler oder Journalisten sowie ein Ende des Auslieferungsabkommens mit Hongkong. Drucken...Mehr ...
Recent developments in Hong Kong
05.06.2020. The recent developments in Hong Kong are being followed with great concern by the German-Chinese Association – Friends of Taiwan.

The principle „one country, two systems“, established in the Chinese-British Declaration in 1984, is bound to fail, if China should implement the new Hong Kong Security Act.
When the United Kingdom returned Hong Kong, the People’s Republic of China had committed itself to granting wide-ranging autonomy to the Special Administrative Region until 2047. This includes, among others, freedom of speech, freedom of press as well as the freedom of assembly and association.

In contrary to this agreement, Chinese security forces are now to exercise authority instead of the Hong Kong Police. The content of the proposed law is vague, giving leeway for the Chinese government and security agencies to act arbitrarily. However, the measures are not only posing a threat to the citizens of Hong Kong, but also for foreign nationals residing.

We are demanding that the rights that were granted to Hong Kong are respected – without restrictions. We are encouraging the German government to continue to express its positions distinctly and to use the planned EU-China Human Rights Dialogue in order to support human and civil rights and the rule of law. The German government should promote a common, strong EU position.

Once again, this example shows very clearly that for Taiwan the principle of „one country, two systems“ – as propagated by the People’s Republic of China – is no option. Dispensing the term „peacefulness“, which was generally used in the context of reunification, in a speech given by the People’s Republic Prime Minister Li a few days ago is a further step towards an escalation. This, too, should serve as a wakening call for the international community.
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31 Jahre Tienanmen-Massaker
04.06.2020. Zum 31. Mal jährt sich die blutige Niederschlagung der Tiananmen-Bewegung in Peking. In Hongkong wird der Opfer von 1989 regelmäßig gedacht. Hongkong ist der Ort, wo das Gedenken an den 4. Juni am stärksten lebt, denn auch hier gibt es eigene Betroffenheit. Hier gibt es ein „Museum zum 4. Juni“. Für dieses Jahr wurde die Gedenkveranstaltung aber erstmals verboten. Hongkongs Regierung nimmt Corona als Grund für ein Verbot für das jährliche öffentliche Gedenken an Tiananmen.

31 Jahre nach der Niederschlagung der Proteste gibt es in der Volksrepublik China kein öffentliches Gedenken, in Deutschland hingegen spielt das Datum eine durchaus bedeutsame Rolle und wir wollen zu einer angemessenen Erinnerungskultur beitragen und der Opfer gedenken. Zum traurigen 30. Jubiläum im vergangen Jahr hatte die DCG – Freunde Taiwans eine Reihe von Veranstaltungen durchgeführt. Wang Dan war auf dem Tiananmenplatz einer der Führer der niedergeschlagenen Demokratiebewegung und berichtete in Berlin. Gestern hat die Junge Taiwan Initiative der DCG am Vorabend des Jahrestages der Niederschlagung der Demokratiebewegung vor 31 Jahren und vor dem Hintergrund der von Peking aktuell beschlossenen Sicherheitsgesetze gegen Hongkong zum Web-Talk mit dem Hongkonger Aktivisten Edward Chin zum Thema „National Security Law in HK: Massacre of the People's Freedoms“ eingeladen, informiert und diskutiert.

Die Unterdrückung demokratischer Bewegungen durch die Volksrepublik China bleibt aktueller denn je. Wir gedenken der Opfer und blicken besorgt in die Zukunft - auch im Hinblick auf Pekings Drohungen gegenüber Taiwan. Drucken...Mehr ...
„Ein Land – zwei Systeme“ droht zu scheitern
29.05.2020. Die jüngsten Entwicklungen in Hongkong verfolgt die Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V. - Freunde Taiwans mit sehr großer Sorge.

Die Achtung des Prinzips „ Ein Land – zwei Systeme“ der chinesisch-britischen Erklärung von 1984 droht zu scheitern, sollte China das neue Sicherheitsgesetz für Hongkong umsetzen.

Die Volksrepublik China hatte sich bei der Rückgabe Hongkongs durch Großbritannien verpflichtet, der Sonderverwaltungszone bis 2047 weitreichende Autonomie zu gewähren. Dazu zählen u.a. die Meinungsfreiheit, Pressefreiheit sowie die Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit.

Im Widerspruch zu dieser Vereinbarung sollen u.a. chinesische Sicherheitskräfte statt der Hongkonger Polizei in der Hafenmetropole das staatliche Gewaltmonopol ausüben. Die Inhalte des zukünftigen Gesetzes sind vage und eröffnen Spielraum für die chinesische Regierung und chinesischen Sicherheitsorgane für willkürliche Maßnahmen. Diese Maßnahmen bedrohen aber nicht nur die Bürger Hongkongs, sondern auch ausländische Staatsbürger, die sich in Hongkong aufhalten.

Wir fordern die Wahrung der Hongkong zugesicherten Bürgerrechte – ohne Einschränkungen! Wir ermutigen die Bundesregierung, die eigene Position weiterhin selbstbewusst zu vertreten und den geplanten EU-China-Menschenrechtsdialog zu nutzen, um sich für die Bürger- und Menschenrechte sowie die Rechtsstaatlichkeit in Hongkong einzusetzen. Die Bundesregierung sollte für eine starke gemeinsame EU-Position werben.

In aller Deutlichkeit zeigt sich einmal mehr, dass das von der Volksrepublik China propagierte Prinzip von „Ein Land – zwei Systeme“ für Taiwan nicht in Frage kommt. Auch der Verzicht auf die üblicherweise verwendete Begrifflichkeit der „Friedlichkeit“ einer von der Volksrepublik China propagierten Wiedervereinigung in einer Rede von Ministerpräsident Li vor wenigen Tagen ist ein weiterer Schritt der Eskalation. Auch dies sollte ein Weckruf für die internationale Staatengemeinschaft sein. Drucken...Mehr ...
Gratulation zur Inauguration von Prasidentin Tsai Ing-Wen
20.05.2020. Die DCG – Freunde Taiwans gratulieren zur Inauguration von Präsidentin Tsai Ing-Wen.

Ihre Wiederwahl im Januar war ein starkes Signal Taiwans für Demokratie und Menschenrechte. Doch vor uns allen liegen große Aufgaben. In der aktuellen Krise hat sich Taiwan unter ihrer Regierung der Welt als ein Beispiel gezeigt, wie man erfolgreich mit der Pandemie umgeht.

Taiwan hat dabei nicht vergessen, anderen Solidarität zu erweisen und so Millionen dringend benötigte Atemmasken an andere Staaten gespendet. Für diese große Geste sind wir sehr dankbar! Es ist bedauerlich, dass die Warnungen und Erkenntnisse Taiwans auf internationaler Ebene nicht früher beachtet wurden.

Wir als Freunde Taiwans werden uns weiter dafür einsetzen, dass Taiwan Anerkennung, Respekt und Solidarität für seine wertvolle Arbeit erfährt!

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Zurückweisung der Anschuldigungen des WHO-Generalsekretärs
12.04.2020. Als Freunde Taiwans sind wir sehr betroffen von den jüngsten Anschuldigungen der WHO gegenüber Taiwan.

Taiwan wird seit Jahren von der Arbeit in der WHO ausgeschlossen. Trotz dieser Zurückweisung beteiligt sich Taiwan unermüdlich und sehr engagiert an medizinischen Hilfemaßnahmen in notleidenden Ländern. Und nicht nur das:

Taiwan hat im Falle der Corona-Pandemie sehr frühzeitig auf drohende Gefahren hingewiesen und durch proaktive Maßnahmen im eigenen Land die Ausbreitung kontrollieren können. Die Regierung unter Tsai Ying-wen bietet auf sachlicher Ebene konstruktiv ihre Expertise und ihre Hilfe an. In Zeiten der Pandemie sind die in Taiwan gemachten Erfahrungen für die Weltgemeinschaft von großem Wert.

Wir appellieren an die WHO, die eigenen Werte und universellen Menschenrechte ernst zu nehmen und keine Bevölkerung von der Zusammenarbeit auszuschließen und zu diskriminieren. Drucken...Mehr ...
The German-Chinese Association – Friends of Taiwan and 60 members of the German Bundestag are supporting Taiwan to be included in the WHO.
08.04.2020. 德中協會─台灣之友與60位德國國會議員要求將台灣納入世界衛生組織(WHO)
5月底將在日內瓦召開世界衛生大會(WHA),德中協會─台灣之友與各黨團國會議員致函世界衛生組織秘書長譚德塞(Tedros Adhanom Ghebreyesus),要求讓台灣以觀察員身分參加世界衛生組織及世界衛生大會,並參與防疫國際合作。
我們鄭重認為在新冠肺炎疫情蔓延全球之際,支持建立健全的全球衛生體系更是責無旁貸。

The German-Chinese Association – Friends of Taiwan and 60 members of the German Bundestag are supporting Taiwan to be included in the WHO

The World Health Assembly (WHA) will take place in Geneva at the end of May. In a letter to the Director General of the World Health Organization (WHO), Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, the DCG - Friends of Taiwan and members of various parties of the German Parliament ask the WHO to enable Taiwan to participate constructively in the WHO / WHA (observer status). In view of the current global corona crisis, we believe it is more important than ever to work for international healthcare cooperation. Drucken...Mehr ...
Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft – Freunde Taiwans und 60 Abgeordnete des Deutschen Bundestages fordern die Einbeziehung Taiwans in die WHO
07.04.2020. Ende Mai findet in Genf die Weltgesundheitsversammlung (WHA) statt. Zum wiederholten Male kann Taiwan nicht teilnehmen. In einem Brief an den Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, fordern die DCG – Freunde Taiwans und Abgeordnete unterschiedlichster Fraktionen die WHO auf, Taiwan durch einen Beobachterstatus eine konstruktive Mitarbeit in der WHO/WHA zu ermöglichen. Im Zeichen der aktuellen globalen Corona-Krise halten wir es für wichtiger denn je, uns für eine flächendeckende, internationale Zusammenarbeit im Gesundheitswesen einzusetzen. Drucken...Mehr ...
Danke Taiwan! Thank you Taiwan! 謝謝台灣
02.04.2020. Die DCG – Freunde Taiwans bedankt sich bei der taiwanischen Regierung für eine Spende von insgesamt ca. sieben Mio. Schutzmasken an Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich und andere von der Corona-Pandemie betroffene EU-Staaten und dieses Zeichen der Solidarität mit der Weltgemeinschaft aus Taipei in diesen schwierigen Zeiten.

Taiwan ist in diesen Tagen in aller Munde, weil das Land oftmals als positives Beispiel der Eindämmung der Pandemie genannt wird. Erneut wird aber auch sichtbar, wie Taiwan sich seit vielen Jahren international stark im Bereich Gesundheit und humanitäre Hilfe engagiert. Die internationale Gemeinschaft kann vom großen gesundheitspolitischen Engagement und Know-How Taiwans profitieren. Nur mit einer schlagkräftigen Weltgesundheitsorganisation kann ein gutes globales Krisenmanagement gelingen.

Das ist ein starkes solidarisches Zeichen, in Zeiten in denen internationale Zusammenarbeit mehr denn je zählt. Umso tragischer ist es, dass in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht nur gesundheitliche, sondern auch politische Aspekte eine Rolle spielen und Taiwan ausgegrenzt wird. Wir fordern die WHO auf, Taiwan durch einen Beobachterstatus eine konstruktive Mitarbeit in der WHO/WHA zu ermöglichen. Drucken...Mehr ...
Angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus ist es unverantwortlich, Taiwan nicht in der Weltgesundheitsversammlung partizipieren zu lassen
Walk for Taiwan
03.02.2020. Anita Schäfer MdB, Dr. Marcus Faber MdB und Dr. Michael Zickerick, Botschafter a.D., ehem. Generaldirektor des Deutschen Instituts Taipei erklären als Vorstand für die Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V. – Freunde Taiwans:

"Angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus ist es unverantwortlich, Taiwan nicht in der Weltgesundheitsversammlung partizipieren zu lassen. Die Volksrepublik China macht Politik auf Kosten der Gesundheit von Menschen in Taiwan und weltweit. Die Diskriminierung der Menschen in Taiwan steht im Gegensatz zu den Werten und Überzeugungen der Vereinten Nationen und der Weltgesundheitsversammlung. Denn wie die SARS-Epidemie in 2003 gezeigt hat, machen Krankheiten und Seuchen nicht vor Landesgrenzen Halt. Viren kennen keine Grenzen und keine Politik. Im Zeitalter der Globalisierung ist jedoch die flächendeckende, internationale Zusammenarbeit im Bereich des Gesundheitswesens notwendiger denn je!

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Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr - Mitgliederversammlung 2019
Mitgliederversammlung 2019
19.12.2019. Auf unserer Mitgliederversammlung haben wir auf ein ereignisreiches Jahr zurück geblickt. Die DCG – Freunde Taiwans haben ihr 60jähriges Jubiläum gefeiert. Im vergangenen Jahr haben wir eine Vielzahl an Veranstaltungen ausrichten können: Taiwanische Teezeremonie zum Frühlingsfest; 30 Jahre nach Tian'anmen: Diskussion mit Studentenanführer Wang Dan; Walk with Taiwan: Health For All; The China Factor and the Civil Movements in Taiwan and Hong Kong; Maritime Sicherheitspolitik in der Taiwan-Straße; Solidaritätbekunden mit Hongkong etc.

Besonders freuen wir uns über die Gründung der Junge Taiwan Initiative – die neue junge Gruppe der DCG – Freunde Taiwans und die vielen Eintritte neuer Mitglieder in unsere Gesellschaft im vergangenen Jahr.

Bei den Vorstandswahlen wurde Anita Schäfer, MdB als Vorsitzende bestätigt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Dr. Marcus Faber, MdB und Dr. Michael Zickerick, ehemaliger Generaldirektors des Deutschen Instituts Taipei, neu gewählt.
Prof. Dr. Shieh, Repräsentant von Taiwan, berichtete den Mitgliedern von aktuellen Entwicklungen und der laufenden Petition beim Deutschen Bundestag.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Gesellschaft. Wir informieren Sie gerne über die Aktivitäten unseres Vereins und die deutsch-taiwanischen Beziehungen. Folgen Sie uns auf Facebook, besuchen Sie unsere Veranstaltungen oder werden Sie doch einfach Mitglied! Drucken...Mehr ...
Gründung der Jungen Taiwan Initiative der DCG e.V.
Junge Taiwan Initiative
10.12.2019. Wir, die Junge Taiwan Initiative der DCG e.V., erklären heute, am internationalen Tag der Menschenrechte, unsere Gründung als junge Sektion innerhalb der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft e.V. – Freunde Taiwans.

Wir sind junge Menschen, die auf unterschiedliche Weise Taiwan verbunden sind. Ob biografische, kulturelle, politische oder andere Gründe - uns alle verbindet das Einstehen für Taiwan als einen freiheitlichen und demokratischen Rechtsstaat und die Verbesserung der deutsch-taiwanischen Beziehungen auf allen Ebenen.

Als Junge Taiwan Initiative der DCG e.V. stehen wir überparteilich für die Vertiefung und Förderung der politischen, gesellschaftlichen, kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Taiwan und stellen uns entschieden gegen all jene, die Taiwans Freiheit, Selbstbestimmungsrecht und Sicherheit in Frage stellen. Wir widersprechen der Isolierung Taiwans im internationalen System.

Ob im Civicus Global Report, im Freedom in the World Index von Freedom House, im Bertelsmann-Transformationsindex, bei Reporter ohne Grenzen oder Transparency International - Taiwan hat sich zu einem Leuchtturm für Demokratie und Menschenrechte in Asien entwickelt, dafür fordern wir Anerkennung.

Am 10. Dezember erinnern wir daher nicht nur an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948, sondern stehen auch an der Seite Taiwans so wie derjenigen, die Demokratie und Menschenrechte erkämpfen.
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Öffentliche Sitzung des Petitionsausschusses zu Taiwan
09.12.2019. Heute hat sich der Petitionsausschuss mit dem Thema Taiwan beschäftigt. Michael Kreuzberg reichte eine Petition ein, mit der er die diplomatische Anerkennung Taiwans durch die Bundesregierung forderte. Die Petition fand innerhalb eines Monats über 55.000 Unterstützer. Michael Kreuzberg wurde während der Anhörung durch den Ausschuss von Pey-Fen Fuh, der Vorsitzenden der European Federation of Taiwanese Associations, unterstützt. Taiwan ist Wertepartner der Bundesrepublik, aber diplomatisch von keinem EU-Staat anerkannt. Die Petition wirbt nicht nur für die diplomatische Anerkennung, sondern auch für die Verbesserung der Beziehungen zwischen Deutschland und Taiwan und eine Anpassung einer jahrzehntealten China-Politik. Die Abgeordneten und die Bundesregierung unterstrichen die demokratischen Errungenschaften Taiwans. Die Petition ist auch im Lichte der Ereignisse in Hongkong und den Auswirkungen auf Taiwan von aktueller Bedeutung. In den nächsten Wochen muss der Petitionsausschuss über den Antrag entscheiden.

Die DCG - Freunde Taiwans sprach im Anschluss an die Ausschusssitzung mit dem Petenten Michael Kreuzberg und Pey-Fen Fuh. Drucken...Mehr ...
Solidarity for the rally for human rights and democracy
28.09.2019. Solidarity for the rally for human rights and democracy

On the occasion of the rally for human rights and democracy in Berlin and worldwide, as chairwoman of the German-Chinese association – Friends of Taiwan I would like to express our sympathy and support for Hong Kong.

We live in a world where authoritarian leaders escalate their efforts against free and liberal democratic systems. We face these problems all over the globe, be it in Europe, in the United States of America, in Brazil or in Asia. The opponents of free societies are using a strategy of using direct threats or manipulation or repression of the press and social media to undermine democracy. Governments are also not afraid to let disappear activists or unwelcome people in London, Berlin, Moscow or Hong Kong.

If we don’t rise up to the challenge, these tendencies will grow and slowly but surely diminish our liberty. There were so many promises made that were not kept. Where is Hong Kong's autonomy? Where are free elections?

Everybody should know, today it is Hong Kong, tomorrow it could be Taiwan. And it will not stop there!

Taiwan is at the front line of this confrontation. Its wealthy and free democratic state is a steady thorn in the side of every authoritarian regime. Taiwan is a symbol that democracy is not just for the people in the West but for every human on earth.

The People's Republic threatens democracy, human rights and independence not only in Hong Kong, but also in Taiwan and the whole the region. It is important that we Democrats stand together and show our support.

An attack on the civil rights and freedom of the people in Hong Kong is an attack on all of us! This is why we have to stand together! Drucken...Mehr ...
Maritime Sicherheitspolitik in der Taiwan-Straße
12.09.2019. Die Suche nach politischem Einfluss in der Region, strategische Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen sowie Machtdemonstrationen - wir erleben eine militärische Wiederentdeckung Südostasiens.
Die angespannte Lage in der Taiwanstraße erfordert einen Blick hinter die Kulissen. Wie sieht die maritime Sicherheitslage vor Ort aus? Welche (neuen) strategischen Partnerschaften stehen sich gegenüber?
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The China Factor and the Civil Movements in Taiwan and Hong Kong
02.09.2019. Seit fast drei Monaten drücken die Menschen in Hong Kong ihren Protest aus: sie verteidigen die universellen Werte und Menschenrechte und fordern die demokratischen Grundwerte für Hongkong zurück. Der von Deng Xiao-Ping in den 1980er Jahren geprägte Begriff: „Ein Land, zwei Systeme“ wird derzeit hart auf die Probe gestellt. Und die Weltgemeinschaft schaut zu.

Wie werden die Proteste in Taiwan wahrgenommen? Welche Auswirkungen haben die Proteste auf Taiwan? Wie reagiert die internationale Gemeinschaft? Drucken...Mehr ...
Taiwans Fortschritt im digitalisierten Gesundheitswesen hilft anderen Ländern bis 2030 eine flächendeckende Gesundheitsversorgung zu erreichen
Gesundheitsminister 2019
02.05.2019. Wir appellieren an die WHO, auf die weit verbreitete Forderung nach einer Einbeziehung Taiwans in die Weltgesundheitsversammlung sowie Fachtagungen, Mechanismen und Aktivitäten der WHO positiv zu reagieren. Die WHO sollte sich an ihre eigenen Prinzipien der Integration und Partizipation halten. Taiwan ist ein würdiger und verlässlicher Partner, der Ländern auf der ganzen Welt helfen kann, um das sinnvolle Ziel der universellen Gesundheitsversorgung bis 2030 zu erreichen. Drucken...Mehr ...
Volles Haus - Cellokonzert mit Chen-Chieh Chang
Cellokonzert
22.01.2019. Am Freitag trat der renommierte taiwanische Cellospieler mit einem kurzweiligen Unterhaltungsprogramm im Taiwan Kultursaal am Gendarmenmarkt auf. Prof. Chen ist bekannt für seine Konzerte in der Tarokkoschlucht und anderen außergewöhnlichen Orten in Taiwan. Er verbindet klassische Musik mit anderen Kunstgenres, z.B. Taiwanoper oder Puppenspiel. Drucken...Mehr ...
Cellokonzert mit Chen-­Chieh Chang
Cello Chen­-Chieh Chang
27.12.2018. Cellokonzert mit Chen-­Chieh Chang

Freitag, 18. Januar 2019
19 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)
Taiwan Kultursaal
Markgrafenstraße 35, EG, 10117 Berlin

Wir freuen uns über die seltene Gelegenheit, Sie zu einem Konzert mit dem renommierten Cellisten Prof. Chen-­Chieh Chang einzuladen!
Chang versteht sich als Grenzgänger. So spielt der taiwanische Profimusiker typischerweise anstatt in Konzertsälen im Freien auf Berggipfeln, Brücken, Tunneln und Flüssen. Er überschreitet die Barrieren klassischer Musikkonventionen, indem er zum Beispiel gemeinsam mit Sängern der Peking­ oder der Taiwan­-Oper auftritt.

Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir um Ihre Rückmeldung bis zum 14. Januar unter
taiwan.kultur.event@gmail.com Drucken...Mehr ...
Neue Medaille der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft e.V. - Freunde Taiwans vorgestellt
Meissen Medaille
16.11.2018. Medaillen aus feinstem Meissener Porzellan haben in der Manufaktur Meissen eine lange Tradition. So ist jede Medaille der Manufaktur Meissen zugleich kleines Kunstwerk und begehrtes Sammelobjekt mit reicher Tradition.

Die neue von Meissen gestiftete Medaille symbolisiert die Freundschaft zwischen Taiwan und Deutschland. "Gerade aufgrund der besonderen Situation des Landes auf internationaler Ebene ist das Engagement für Taiwan bedeutend", so Anita Schäfer, Mitglied des Bundestages und Vorsitzende der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft e.V. In diesem Sinne fördert die Gesellschaft seit sechzig Jahren den kulturellen Austausch und Brückenbau zwischen beiden Ländern: Die Medaille ist ein sichtbares Zeichen der tiefen Verbundenheit. Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft – Freunde Taiwans wird in Zukunft die Medaillen als Symbol deutsch-taiwanischer Freundschaft, als Anerkennung und Wertschätzung an herausragende Persönlichkeiten und als Ansporn und Bestätigung für engagierte Taiwanfreunde verleihen. Die Gesellschaft dankt in diesem Zusammenhang auch Dr. Michael Zickerick, Leiter des Deutschen Institutes in Taipei von 2011 bis 2014, für die Unterstützung bei der Realisierung dieses Projektes. Drucken...Mehr ...
60jähriges Jubiläum der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft e.V. – Freunde Taiwans
DCG Jubiläum
09.11.2018. In den zurückliegenden sechzig Jahren haben wir erfolgreich Brücken zwischen Deutschland und Taiwan gebaut, Freundschaften geschlossen und unermüdlich die besondere Lage Taiwans in den Fokus von Politik und Gesellschaft gerückt.

Diese Jahre des Engagements und der reichen Erfahrungen haben wir am 09. November im Taiwan-Kultursaal der Taipeh Vertretung in Berlin mit einem Empfang und einem kleinen Konzert gefeiert. Es war uns eine große Ehre, an diesem Abend Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh ebenso wie Dr. Herrmann Otto Solms MdB, Bundestagsvizepräsident a.D. sowie Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasiunterlagen (BStU) als Redner begrüßen zu dürfen. Drucken...Mehr ...