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Herzlich Willkommen
Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft – Freunde Taiwans seit über 60 Jahren
Anita Schäfer Portrait
Anita Schäfer, MdB, Vorsitzende der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft (DCG) - Freunde Taiwans
Mitgliederversammlung 2010
Mitgliederversammlung 2010
Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft e. V. - Freunde Taiwans wurde 1957 gegründet und ist damit der älteste Verein zur Förderung der Beziehungen zu Taiwan in Deutschland, zu dessen Mitgliedern Deutsche wie Taiwaner zählen. Die Gesellschaft bestand zunächst vor allem aus Abgeordneten des Deutschen Bundestages, denen eine langfristige Entwicklung der deutsch-taiwanischen Beziehungen ein Anliegen war. Sie vereinigt inzwischen Bürgerinnen und Bürger aus Kultur und Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die aus Deutschland oder aus Taiwan stammen.

Die Vorsitzende und die Vorstandsmitglieder der DCG üben ihre Tätigkeit auf ehrenamtlicher Basis aus. Sie fördern die Freundschaft zwischen Deutschen und Taiwanern seit vielen Jahren und die Förderung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Taiwan.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Gesellschaft. Wir informieren Sie gerne über die Aktivitäten unseres Vereins und die deutsch-taiwanischen Beziehungen.


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05.06.2020. The recent developments in Hong Kong are being followed with great concern by the German-Chinese Association – Friends of Taiwan.

The principle „one country, two systems“, established in the Chinese-British Declaration in 1984, is bound to fail, if China should implement the new Hong Kong Security Act.
When the United Kingdom returned Hong Kong, the People’s Republic of China had committed itself to granting wide-ranging autonomy to the Special Administrative Region until 2047. This includes, among others, freedom of speech, freedom of press as well as the freedom of assembly and association.

In contrary to this agreement, Chinese security forces are now to exercise authority instead of the Hong Kong Police. The content of the proposed law is vague, giving leeway for the Chinese government and security agencies to act arbitrarily. However, the measures are not only posing a threat to the citizens of Hong Kong, but also for foreign nationals residing.

We are demanding that the rights that were granted to Hong Kong are respected – without restrictions. We are encouraging the German government to continue to express its positions distinctly and to use the planned EU-China Human Rights Dialogue in order to support human and civil rights and the rule of law. The German government should promote a common, strong EU position.

Once again, this example shows very clearly that for Taiwan the principle of „one country, two systems“ – as propagated by the People’s Republic of China – is no option. Dispensing the term „peacefulness“, which was generally used in the context of reunification, in a speech given by the People’s Republic Prime Minister Li a few days ago is a further step towards an escalation. This, too, should serve as a wakening call for the international community.
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31 Jahre Tienanmen-Massaker
04.06.2020. Zum 31. Mal jährt sich die blutige Niederschlagung der Tiananmen-Bewegung in Peking. In Hongkong wird der Opfer von 1989 regelmäßig gedacht. Hongkong ist der Ort, wo das Gedenken an den 4. Juni am stärksten lebt, denn auch hier gibt es eigene Betroffenheit. Hier gibt es ein „Museum zum 4. Juni“. Für dieses Jahr wurde die Gedenkveranstaltung aber erstmals verboten. Hongkongs Regierung nimmt Corona als Grund für ein Verbot für das jährliche öffentliche Gedenken an Tiananmen.

31 Jahre nach der Niederschlagung der Proteste gibt es in der Volksrepublik China kein öffentliches Gedenken, in Deutschland hingegen spielt das Datum eine durchaus bedeutsame Rolle und wir wollen zu einer angemessenen Erinnerungskultur beitragen und der Opfer gedenken. Zum traurigen 30. Jubiläum im vergangen Jahr hatte die DCG – Freunde Taiwans eine Reihe von Veranstaltungen durchgeführt. Wang Dan war auf dem Tiananmenplatz einer der Führer der niedergeschlagenen Demokratiebewegung und berichtete in Berlin. Gestern hat die Junge Taiwan Initiative der DCG am Vorabend des Jahrestages der Niederschlagung der Demokratiebewegung vor 31 Jahren und vor dem Hintergrund der von Peking aktuell beschlossenen Sicherheitsgesetze gegen Hongkong zum Web-Talk mit dem Hongkonger Aktivisten Edward Chin zum Thema „National Security Law in HK: Massacre of the People's Freedoms“ eingeladen, informiert und diskutiert.

Die Unterdrückung demokratischer Bewegungen durch die Volksrepublik China bleibt aktueller denn je. Wir gedenken der Opfer und blicken besorgt in die Zukunft - auch im Hinblick auf Pekings Drohungen gegenüber Taiwan. Drucken...Mehr ...
„Ein Land – zwei Systeme“ droht zu scheitern
29.05.2020. Die jüngsten Entwicklungen in Hongkong verfolgt die Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V. - Freunde Taiwans mit sehr großer Sorge.

Die Achtung des Prinzips „ Ein Land – zwei Systeme“ der chinesisch-britischen Erklärung von 1984 droht zu scheitern, sollte China das neue Sicherheitsgesetz für Hongkong umsetzen.

Die Volksrepublik China hatte sich bei der Rückgabe Hongkongs durch Großbritannien verpflichtet, der Sonderverwaltungszone bis 2047 weitreichende Autonomie zu gewähren. Dazu zählen u.a. die Meinungsfreiheit, Pressefreiheit sowie die Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit.

Im Widerspruch zu dieser Vereinbarung sollen u.a. chinesische Sicherheitskräfte statt der Hongkonger Polizei in der Hafenmetropole das staatliche Gewaltmonopol ausüben. Die Inhalte des zukünftigen Gesetzes sind vage und eröffnen Spielraum für die chinesische Regierung und chinesischen Sicherheitsorgane für willkürliche Maßnahmen. Diese Maßnahmen bedrohen aber nicht nur die Bürger Hongkongs, sondern auch ausländische Staatsbürger, die sich in Hongkong aufhalten.

Wir fordern die Wahrung der Hongkong zugesicherten Bürgerrechte – ohne Einschränkungen! Wir ermutigen die Bundesregierung, die eigene Position weiterhin selbstbewusst zu vertreten und den geplanten EU-China-Menschenrechtsdialog zu nutzen, um sich für die Bürger- und Menschenrechte sowie die Rechtsstaatlichkeit in Hongkong einzusetzen. Die Bundesregierung sollte für eine starke gemeinsame EU-Position werben.

In aller Deutlichkeit zeigt sich einmal mehr, dass das von der Volksrepublik China propagierte Prinzip von „Ein Land – zwei Systeme“ für Taiwan nicht in Frage kommt. Auch der Verzicht auf die üblicherweise verwendete Begrifflichkeit der „Friedlichkeit“ einer von der Volksrepublik China propagierten Wiedervereinigung in einer Rede von Ministerpräsident Li vor wenigen Tagen ist ein weiterer Schritt der Eskalation. Auch dies sollte ein Weckruf für die internationale Staatengemeinschaft sein. Drucken...Mehr ...
Gratulation zur Inauguration von Prasidentin Tsai Ing-Wen
20.05.2020. Die DCG – Freunde Taiwans gratulieren zur Inauguration von Präsidentin Tsai Ing-Wen.

Ihre Wiederwahl im Januar war ein starkes Signal Taiwans für Demokratie und Menschenrechte. Doch vor uns allen liegen große Aufgaben. In der aktuellen Krise hat sich Taiwan unter ihrer Regierung der Welt als ein Beispiel gezeigt, wie man erfolgreich mit der Pandemie umgeht.

Taiwan hat dabei nicht vergessen, anderen Solidarität zu erweisen und so Millionen dringend benötigte Atemmasken an andere Staaten gespendet. Für diese große Geste sind wir sehr dankbar! Es ist bedauerlich, dass die Warnungen und Erkenntnisse Taiwans auf internationaler Ebene nicht früher beachtet wurden.

Wir als Freunde Taiwans werden uns weiter dafür einsetzen, dass Taiwan Anerkennung, Respekt und Solidarität für seine wertvolle Arbeit erfährt!

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