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Herzlich Willkommen
Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft – Freunde Taiwans seit über 60 Jahren
Anita Schäfer Portrait
Anita Schäfer, MdB, Vorsitzende der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft (DCG) - Freunde Taiwans
Mitgliederversammlung 2010
Mitgliederversammlung 2010
Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft e. V. - Freunde Taiwans wurde 1957 gegründet und ist damit der älteste Verein zur Förderung der Beziehungen zu Taiwan in Deutschland, zu dessen Mitgliedern Deutsche wie Taiwaner zählen. Die Gesellschaft bestand zunächst vor allem aus Abgeordneten des Deutschen Bundestages, denen eine langfristige Entwicklung der deutsch-taiwanischen Beziehungen ein Anliegen war. Sie vereinigt inzwischen Bürgerinnen und Bürger aus Kultur und Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die aus Deutschland oder aus Taiwan stammen.

Die Vorsitzende und die Vorstandsmitglieder der DCG üben ihre Tätigkeit auf ehrenamtlicher Basis aus. Sie fördern die Freundschaft zwischen Deutschen und Taiwanern seit vielen Jahren und die Förderung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Taiwan.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Gesellschaft. Wir informieren Sie gerne über die Aktivitäten unseres Vereins und die deutsch-taiwanischen Beziehungen.

(nach Eintragung im Vereinsregister künftig Deutsch-Taiwanische Gesellschaft e.V.)


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Bahnunglück in Taiwan
02.04.2021. Mit großer Bestürzung haben wir heute Vormittag erfahren, dass sich in Hualien ein schweres Bahnunglück ereignet hat. Dabei haben nach derzeitigem Stand über 50 Menschen ihr Leben verloren, über 100 Verletzte werden derzeit in Krankenhäusern versorgt.

Im Namen unserer Gesellschaft und des Vorstands drücken wir unser tiefes Mitgefühl aus.

Anita Schäfer, MdB
Dr. Marcus Faber, MdB
Dr. Michael Zickerick, Botschafter a.D., ehem. Generaldirektor des Deutschen Instituts Taipei
Caroline Zillessen
Dr. Frank Meerkamp
Walter Hans Schnickmann Drucken...Mehr ...
Die jüngste Entwicklung in den Beziehungen zwischen der EU und China gibt Anlass zu ernster und größter Sorge
Statement 25032021
25.03.2021. Statement der DCG – Freunde Taiwans (zukünftig Deutsch-Taiwanische Gesellschaft) und der Jungen Taiwan Initiative:

"China verhängt Strafmaßnahmen gegen Politiker:innen und Wissenschaftler:innen sowie vier Organisationen aus der EU. Zuvor hatte die EU Sanktionen gegen einzelne Personen verhängt, die mit Menschenrechtsverletzungen gegen die muslimische Minderheit der Uiguren in Verbindung gebracht werden.

Die Maßnahmen Chinas zielen darauf ab, die Meinungsäußerungen frei gewählter Abgeordneter und Wissenschaftler:innen zu sanktionieren. Wir stehen an der Seite aller Personen und Organisationen, die sich für die Einhaltung der Menschenrechte in China einsetzen.

Als Gesellschaft sind wir sehr besorgt über die jüngsten Reaktionen aus Peking auf verschiedenen Ebenen, die alle ein deutliches Handlungsmuster zeigen. Der zunehmend aggressive Tenor entspricht insbesondere nicht dem Geist des gerade erst verabschiedeten EU-China-Investitionsabkommens und droht den politischen Beziehungen der EU und China schweren Schaden zuzufügen.

Heute trifft es Abgeordnete und Institutionen, die sich für die Minderheit der Uiguren einsetzen, morgen kann es Personen und NGOs treffen, die für Hongkong und Taiwan die Stimme erheben. Deshalb müssen wir gemeinsam unsere demokratischen Grundwerte und die Meinungsfreiheit verteidigen.

Die Verfolgung der Demokratiebewegung in Hongkong und damit auch der rechtswidrige Bruch des Sonderstatus von HK zeigt in aller Deutlichkeit, dass China glaubt die Macht zu haben, sich in seiner neuen Großmachtrolle über Grundsätze der internationalen Politik einfach hinwegsetzen zu können.

Diese gefährliche und aggressive Politik Chinas droht sich als Nächstes auch gegen Taiwan zu richten. Seit geraumer Zeit versucht China Taiwan auf vielfältige Weise unter Druck zu setzen und seinen internationalen Spielraum immer weiter einzuschränken. Wir rufen als Freunde Taiwans die EU, Deutschland und die internationale Gemeinschaft dazu auf, dieser Politik Widerstand entgegen zu setzen. Eine Allianz der demokratischen Staaten (NATO, Europa, Australien, Neuseeland und Japans sowie auch anderer asiatischer Staaten) sollte gemeinsam ein Zeichen der Solidarität mit dem bedrohten Taiwan und seinen Menschen setzen."
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Deutsch-Taiwanische Gesellschaft – Mitgliederversammlung beschließt Namensänderung
Mitgliederversammlung Namensänderung 2020
01.10.2020. Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V. wurde 1957 gegründet. Die Namenswahl war den besonderen historischen Umständen jener Zeit geschuldet. 2003 hat die Gesellschaft ihren Namen an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst und durch den Zusatz “Freunde Taiwans” ihre Position verdeutlicht.

Namen sind mehr als „Schall und Rauch“ – Namen haben eine Geschichte und eine Symbolkraft. Es gilt also in diesen Tagen mehr denn je, die Sichtbarkeit Taiwans hervorzuheben und für die deutsch-taiwanischen Beziehungen einzutreten.

Hinter der gestern beschlossenen Namensänderung steht ein längerer Prozess. Wir haben in den letzten Jahren intensiv über eine Änderung des Namens unserer Gesellschaft diskutiert. Die Gesellschaft ist parteipolitisch neutral und auch die Namenswahl stellt keine parteipolitische Positionierung der Gesellschaft dar.
Es gibt eine Reihe von Gründen, die für eine Namensänderung sprechen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich eine taiwanische Identität herausgebildet – das zeigen auch konstant Umfragen und Untersuchungen der letzten Jahre. Unsere Gesellschaft kann mit einer Namensänderung diese gesellschaftlichen Veränderungen abbilden. Taiwan braucht eine starke Stimme der Unterstützung. Die Namensänderung ist ein Bekenntnis „schwarz auf weiß“ und die Anerkennung der zivilgesellschaftlichen und demokratischen Erfolge der letzten 30 Jahre und ein Zeichen gegen die internationale Diskriminierung Taiwans. Unsere Gesellschaft will Konstanz in den freundschaftlichen Beziehungen, aber Wandel und Klarheit in unserer organisatorischen Ausrichtung demonstrieren sowie die Dynamik der geopolitischen und gesellschaftlichen Veränderungen im Blick halten.

In Zeiten, in denen die Bezeichnung Taiwan durch Druck von außen an Sichtbarkeit zu verlieren droht, zeigen wir, dass wir uns dem entgegenstellen.

Der Antrag auf Namensänderung erhielt eine deutliche Mehrheit von 90,8% der Stimmen. Damit wurde auch die 2/3-Mehrheit für eine Satzungsänderung erreicht. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 76%. Drucken...Mehr ...
Eindringen chinesischer Kampfflugzeuge in den taiwanischen Luftraum
10.09.2020. Anita Schäfer, MdB und Marcus Faber, MdB erklären im Namen der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft – Freunde Taiwans:
Als Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V. - Freunde Taiwans teilen wir die große Sorge der taiwanischen Regierung angesichts des nun zwei Tage andauernden massiven Eindringens chinesischer Kampfflugzeuge in den taiwanischen Luftraum. Dies und die umfassenden Militärübungen in der unmittelbaren Nähe Taiwans stellen eine neue Eskalationsstufe der aggressiven Provokationen der Volksrepublik dar. Derartige Manöver erhöhen das Risiko eines militärischen Konfliktes und stellen eine enorme Herausforderung für die Sicherheit in der Region dar. Wir als Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V. - Freunde Taiwans verurteilen daher das Vorgehen der Volksrepublik scharf und mahnen eine Abkehr von dieser schädlichen Politik der Aggression an. Drucken...Mehr ...