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Herzlich Willkommen
Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft – Freunde Taiwans seit über 60 Jahren
Anita Schäfer Portrait
Anita Schäfer, MdB, Vorsitzende der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft (DCG) - Freunde Taiwans
Mitgliederversammlung 2010
Mitgliederversammlung 2010
Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft e. V. - Freunde Taiwans wurde 1957 gegründet und ist damit der älteste Verein zur Förderung der Beziehungen zu Taiwan in Deutschland, zu dessen Mitgliedern Deutsche wie Taiwaner zählen. Die Gesellschaft bestand zunächst vor allem aus Abgeordneten des Deutschen Bundestages, denen eine langfristige Entwicklung der deutsch-taiwanischen Beziehungen ein Anliegen war. Sie vereinigt inzwischen Bürgerinnen und Bürger aus Kultur und Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die aus Deutschland oder aus Taiwan stammen.

Die Vorsitzende und die Vorstandsmitglieder der DCG üben ihre Tätigkeit auf ehrenamtlicher Basis aus. Sie fördern die Freundschaft zwischen Deutschen und Taiwanern seit vielen Jahren und die Förderung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Taiwan.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Gesellschaft. Wir informieren Sie gerne über die Aktivitäten unseres Vereins und die deutsch-taiwanischen Beziehungen.


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Eindringen chinesischer Kampfflugzeuge in den taiwanischen Luftraum
10.09.2020. Anita Schäfer, MdB und Marcus Faber, MdB erklären im Namen der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft – Freunde Taiwans:
Als Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V. - Freunde Taiwans teilen wir die große Sorge der taiwanischen Regierung angesichts des nun zwei Tage andauernden massiven Eindringens chinesischer Kampfflugzeuge in den taiwanischen Luftraum. Dies und die umfassenden Militärübungen in der unmittelbaren Nähe Taiwans stellen eine neue Eskalationsstufe der aggressiven Provokationen der Volksrepublik dar. Derartige Manöver erhöhen das Risiko eines militärischen Konfliktes und stellen eine enorme Herausforderung für die Sicherheit in der Region dar. Wir als Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V. - Freunde Taiwans verurteilen daher das Vorgehen der Volksrepublik scharf und mahnen eine Abkehr von dieser schädlichen Politik der Aggression an. Drucken...Mehr ...
Appell an Außenminister Maas
Brief Außenminister
30.07.2020. Die Entwicklungen in Hongkong haben seit der Einführung des neuen Sicherheitsgesetzes eine Dynamik gewonnen, die die freiheitlichen Demokratien dieser Welt nicht länger ignorieren können. Leidtragende sind die Bürger Hongkongs, aber auch deutsche Staatsbürger, die sich dort aufhalten, möglicherweise auch Personen im Ausland, die sich kritisch äußern und engagieren. Sie alle werden von dem allumfassenden Machtanspruch Pekings bedroht.

Anita Schäfer, MdB und Dr. Marcus Faber, MdB haben sich für die DCG – Freunde Taiwans und die Junge Taiwan Initiative an Außenminister Heiko Maas gewendet. Es ist der Anspruch Deutschlands und der EU, sich für eine regelbasierte Welt und die Bewahrung und Verteidigung demokratischer Rechte und Freiheiten einzusetzen.

Es ist erforderlich, dass das bestehende Auslieferungsabkommen mit der Volksrepublik neu bewertet und ausgesetzt wird. Großbritannien geht hier mit gutem Beispiel voran. Eine Auslieferung nach Hongkong stellt für die Betroffenen eine große Gefahr dar. Dementsprechend muss auch eine angepasste Asyl- und Visapolitik für politische Flüchtlinge aus Hongkong vorgelegt werden.

Hongkong ist das Beispiel einer Eskalationsspirale, die sich in den letzten Jahren und Monaten fortgesetzt hat. Wir sind ebenfalls besorgt über die inakzeptablen Äußerungen der Kommunistischen Partei Chinas, eine Eingliederung Taiwans mit militärischer Gewalt nicht mehr auszuschließen. Dazu zählen auch vermehrt Provokationen etwa in Form von Eindringen in den Luftraum Taiwans bzw. in der Taiwanstraße.

Wir begrüßen als Freunde Taiwans, dass der deutsche Außenminister Reaktionen auf das Sicherheitsgesetz angekündigt hat. Er nannte als geplante Maßnahmen die vereinfachte Einreise für Hongkong-Chinesen, einen Exportstopp für bestimmte Rüstungsgüter, Stipendienprogramme für durch das Gesetz bedrohte Wissenschaftler, Künstler oder Journalisten sowie ein Ende des Auslieferungsabkommens mit Hongkong. Drucken...Mehr ...
Recent developments in Hong Kong
05.06.2020. The recent developments in Hong Kong are being followed with great concern by the German-Chinese Association – Friends of Taiwan.

The principle „one country, two systems“, established in the Chinese-British Declaration in 1984, is bound to fail, if China should implement the new Hong Kong Security Act.
When the United Kingdom returned Hong Kong, the People’s Republic of China had committed itself to granting wide-ranging autonomy to the Special Administrative Region until 2047. This includes, among others, freedom of speech, freedom of press as well as the freedom of assembly and association.

In contrary to this agreement, Chinese security forces are now to exercise authority instead of the Hong Kong Police. The content of the proposed law is vague, giving leeway for the Chinese government and security agencies to act arbitrarily. However, the measures are not only posing a threat to the citizens of Hong Kong, but also for foreign nationals residing.

We are demanding that the rights that were granted to Hong Kong are respected – without restrictions. We are encouraging the German government to continue to express its positions distinctly and to use the planned EU-China Human Rights Dialogue in order to support human and civil rights and the rule of law. The German government should promote a common, strong EU position.

Once again, this example shows very clearly that for Taiwan the principle of „one country, two systems“ – as propagated by the People’s Republic of China – is no option. Dispensing the term „peacefulness“, which was generally used in the context of reunification, in a speech given by the People’s Republic Prime Minister Li a few days ago is a further step towards an escalation. This, too, should serve as a wakening call for the international community.
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31 Jahre Tienanmen-Massaker
04.06.2020. Zum 31. Mal jährt sich die blutige Niederschlagung der Tiananmen-Bewegung in Peking. In Hongkong wird der Opfer von 1989 regelmäßig gedacht. Hongkong ist der Ort, wo das Gedenken an den 4. Juni am stärksten lebt, denn auch hier gibt es eigene Betroffenheit. Hier gibt es ein „Museum zum 4. Juni“. Für dieses Jahr wurde die Gedenkveranstaltung aber erstmals verboten. Hongkongs Regierung nimmt Corona als Grund für ein Verbot für das jährliche öffentliche Gedenken an Tiananmen.

31 Jahre nach der Niederschlagung der Proteste gibt es in der Volksrepublik China kein öffentliches Gedenken, in Deutschland hingegen spielt das Datum eine durchaus bedeutsame Rolle und wir wollen zu einer angemessenen Erinnerungskultur beitragen und der Opfer gedenken. Zum traurigen 30. Jubiläum im vergangen Jahr hatte die DCG – Freunde Taiwans eine Reihe von Veranstaltungen durchgeführt. Wang Dan war auf dem Tiananmenplatz einer der Führer der niedergeschlagenen Demokratiebewegung und berichtete in Berlin. Gestern hat die Junge Taiwan Initiative der DCG am Vorabend des Jahrestages der Niederschlagung der Demokratiebewegung vor 31 Jahren und vor dem Hintergrund der von Peking aktuell beschlossenen Sicherheitsgesetze gegen Hongkong zum Web-Talk mit dem Hongkonger Aktivisten Edward Chin zum Thema „National Security Law in HK: Massacre of the People's Freedoms“ eingeladen, informiert und diskutiert.

Die Unterdrückung demokratischer Bewegungen durch die Volksrepublik China bleibt aktueller denn je. Wir gedenken der Opfer und blicken besorgt in die Zukunft - auch im Hinblick auf Pekings Drohungen gegenüber Taiwan. Drucken...Mehr ...